Folge 91: Mit.Menschen ist zurück

Shownotes

Mit.Menschen ist zurück – und das mit ein paar Änderungen. Nach dem Umzug des VNP in den „Cube“ in der Nürnberger Kressengartenstraße und einer Pause kommt der Podcast nun in neuer Besetzung und in neuem Setting zurück. Die Gäste besuchen uns in unserem modernen Podcast- und Video-Studio im 5. Stock. Alle zwei Wochen donnerstags begrüßen nun vier Hosts im Wechsel - Lea-Verena Meingast, Patrick Schroll, Anette Röckl und Jonas Volkert - interessante Gesprächspartner aus der Region zum lockeren Austausch, die unterhalten, inspirieren oder nachdenklich stimmen.

Erstmals an den Start ging der Podcast 2020. Als bekannte Gäste waren schon dabei: die frühere SPD-Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, Social-Media-Star El Hotzo, YouTuberin Mirrelativegal, Holocaust-Überlebender Abba Naor und viele weitere.

Nun startet der Re-Launch mit neuem Team und neuem Setting. Wir freuen uns auf Euer Feedback unter podcast@vnp.de

Anette Röckl Jonas Volkert Lea-Verena Meingast Patrick Schroll

Transkript anzeigen

00:00:00: Aber Lebkuchen ist schon ein Thema, tatsächlich.

00:00:03: Auf

00:00:03: jeden Fall.

00:00:04: Es gibt ja auch so Videos bei YouTube, da kannst du Leute zuschauen oder zuhören.

00:00:08: Einfach nur zuhören, wie sie essen, wenn sie Dinge

00:00:10: knacken.

00:00:11: Also was ist das auch?

00:00:12: Knusperknuspern.

00:00:13: Knusperknusperhäusern,

00:00:14: das passt jetzt ganz gut.

00:00:15: Aber ich weiß nicht, in was wir dann reingeraten, weißt ja.

00:00:19: Auf Insta sehen wir die ja auch, die Frauen, die die ganze Zeit ... Aber ich hoffe, dass ihr das schon aufzeichnet,

00:00:23: weil das könnten wir eigentlich schon gleich verwenden, oder?

00:00:25: Absolut, oder?

00:00:26: Ja.

00:00:28: Ja, willkommen wir jetzt von Lebkuchen auf Mitmenschen.

00:00:31: Das ist eine gute Frage.

00:00:34: Mitmenschen.

00:00:36: Ein Podcast des Verlags Nürnberger Presse.

00:00:39: Mit Menschen, die verändern, bewegen und erhalten.

00:00:44: Ja, herzlich willkommen, würde ich sagen.

00:00:46: Oder wir haben schon ein bisschen gebubbelt, fränkisch gebubbelt.

00:00:48: Warum fränkisch?

00:00:49: Denn wir kommen mitten aus Franken, aus dem schönen Nürnberg.

00:00:53: Da podcast Mitmenschen und wir dürfen uns heute vorstellen, wer wir überhaupt sind.

00:00:57: Wir haben schon ein bisschen jetzt über Lebkuchen philosophiert.

00:01:00: auch ganz passend für Nürnberg.

00:01:02: Und uns darüber Gedanken gemacht, warum wir so gerne Podcast machen, warum mit Menschen ein super toller Podcast ist und wen wir unbedingt mal vor das Mikrofon bekommen wollen.

00:01:11: Und um die Runde vielleicht aufzulockern, würde ich jetzt einfach mal meinen Traum ganz kurz erzählen.

00:01:17: Ich würde ja unglaublich gerne, ich weiß nicht, wie es euch geht, Barbara Schöneberger mal vor das Mikrofon bekommen.

00:01:24: Ich

00:01:25: hab zwar ein bisschen Angst auch, weil ich glaub, sie kann ganz gut reden.

00:01:27: Also ist die Frage, wer dann mehr spricht.

00:01:30: Aber ich hätte wirklich gern mal als Gast da.

00:01:32: Das Problem ist ja nur bei Mitmenschen, was heißt Problem?

00:01:35: Wir versuchen ja immer so ein bisschen, auch Gäste zu finden, die einen Bezug zu Nordbayern und zu Franken haben.

00:01:40: Und ich hab schon mal bei der KI eingegeben, Barbara Schöneberger, Bezug zu Franken.

00:01:44: Es gibt irgendwie keinen.

00:01:46: Also, Babsi, falls du das hörst, bitte mach irgendwas, was mit Franken zu tun hat.

00:01:51: Das würde ich mal hier einladen können.

00:01:52: Wie geht's euch eigentlich so?

00:01:53: Der nächste Bezug wahrscheinlich, Thomas Gottschalk.

00:01:56: Stimmt, ja, das ist natürlich ...

00:01:59: Aber ich glaub, wenn du sie fragst, ist sie ganz kreativ und findet sofort einen Bezug.

00:02:03: Da muss noch einen geben, oder?

00:02:05: Da hat sie bestimmt was Lustiges erlebt und kann davon erzählen.

00:02:07: Oder das große Erlebkuchen-Fan.

00:02:13: Ja irgendwie mit Lebkuchen.

00:02:16: Ich meine die Barbara Schöneberger natürlich die macht einen sprachtechnisch glaube ich schon platt.

00:02:21: aber du könntest vielleicht üben mit einer Gästein die ich mir auch wünschen würde die Marion Grete.

00:02:27: Die Chefin vom Zukunftsmuseum weil die mit also wenn du die als Warming abpasst ja die spricht mindestens genauso auch witzig.

00:02:37: Ja, sehr cool.

00:02:37: Und es ist gut, dass wir und an der Stelle können wir vorstellen, Annette Röckel bei uns mit dem Team haben, denn du bist ja... Wie kann man dich, wir darf ich dich bezeichnen schon, ein bisschen unsere Gesellschaftsreporterin, gell?

00:02:48: Also du hast die Promis.

00:02:50: Die Promis, ja.

00:02:52: Und ich bin Kolumnistin, so sehe ich, also das ist mein Arbeitshobby sozusagen.

00:02:59: Das ist für mich echt immer so ein bisschen wie Spielen.

00:03:02: Und dafür, glaube ich, bin ich sogar bekannter als Gesellschaftsfrau, das aber auch und generell interessieren mich halt Menschen.

00:03:11: Deshalb freue ich mich auch, bei dem Podcast mitzumachen, weil man da die Menschen noch mal direkt darüber bringen kann.

00:03:18: Oft beim Schreiben denke ich mir, die Person hat es so toll gesagt, auch die Art und Weise, wie sie es sagt, vielleicht auch das Fränkische, das so schön rüber kommt.

00:03:27: Und da wünsche ich mir dann manchmal, dass ich das aufgezeichnet hätte.

00:03:33: Und da hat man es ja aufgezeichnet.

00:03:35: Und jeder kann sich den Menschen direkt anhören.

00:03:38: Stichwort fränkisch, können wir einen kleinen Cliffinger machen.

00:03:40: Wir hatten ja schon ein paar typisch fränkische Gäste, wo wir auch der fränkische Dialekt eine Rolle gespielt hat.

00:03:45: Zum Beispiel ein Schauspieler bei den Rosenheim-Kopf, der spielt da den Rosenheim-Kopf.

00:03:52: Ja, ich find's ja auch schön, wenn man einfach nur so die Versprechern mit drin hat, auch die ganzen Ängste, die haben sehr vorhin, muss unbedingt mit der Reise rein.

00:03:58: Wir brauchen

00:03:58: Outtakes.

00:04:01: Also Rosenheim-Kopf, der Schauspieler, Steffen Wolf, war bei uns schon zu Gast.

00:04:05: Und die Ines Procter Kabarettistin zum Beispiel.

00:04:08: Und die macht natürlich auch schönes Frankisch.

00:04:10: Noch mal ein ganz anderes Frankisch, das unterfränkische Frankisch.

00:04:13: Ihr könnt dich frengeschlernen, weil ich sprech's nicht so richtig.

00:04:17: Brauchst du dann Coach?

00:04:19: Ja, da musst du nicht zu weit gehen, ich kann nicht auch coachen.

00:04:22: Okay,

00:04:23: super.

00:04:23: Sag mal, all möcht.

00:04:25: All möcht.

00:04:25: Na wunderbar,

00:04:26: ja.

00:04:27: Geht es durch, okay, sehr gut.

00:04:28: Das

00:04:28: geht auf jeden Fall durch.

00:04:29: Ich war ja immer verarscht.

00:04:31: Manchmal hab ich ja Schwierigkeiten, das weiche B und das HDB auszusprechen oder das HDT und T. Und dann, wenn ich sag, ich muss noch zur Dankstelle ... Und dann bin ich ja schon gefragt worden, so nach dem Motto, ja, wen willst du denn danken?

00:04:43: Also, ich wär ja ständig eigentlich verarscht, aber ich krieg's auch, ehrlich gesagt, schwer hin.

00:04:48: Aber das ist sehr sympathisch.

00:04:49: Und es ist doch das Typische, wenn der Franke sich und die Franken sich bemüht, dann wird's sehr gestellst, sondern konzentriert man sich so darauf.

00:04:57: Ich glaub, das heißt Überkompensation oder so.

00:05:00: Und dann sagst du's genau verkehrt rum, ja?

00:05:03: Ich glaub

00:05:03: genau, das ist es.

00:05:04: Ja, total.

00:05:05: Lieber ganz entspannt.

00:05:06: Das kommt.

00:05:06: Das

00:05:07: ist ganz ausm Mund.

00:05:08: Ja.

00:05:09: Aber kommt ihr ... Wo kommt ihr denn gebürtig her?

00:05:12: Das macht ja auch ... Die fränkischen Dialekte sind ja sehr unterschiedlich.

00:05:16: Ich komme aus dem Nürnberger Land, da bin ich aufgewachsen.

00:05:19: Meine Familie spricht auch mehr fränkisch, aber irgendwie ist das nicht zu mir mit rübergeschwappt.

00:05:23: Ich weiß auch nicht.

00:05:26: Aber du überkompensierst nicht, kann ich dir sagen.

00:05:27: Das ist

00:05:28: gut, das ist schon mal gut.

00:05:31: Und lebt in Nürnberg.

00:05:33: Ist vielleicht mal noch deine Namen.

00:05:34: Ach so, ja, stimmt.

00:05:35: Lea Varena, mein Gast, genau, bin Redakteurin, viele Jahre hier schon im Verlag und habe auch schon einige Folgen für Mitmenschen aufgezeichnet und habe auch so drüber nachgedacht.

00:05:48: Einen Gast, den hat früher mal eine Kollegin besucht, Paul Maher in Bamberg.

00:05:52: Zum einen natürlich so die Kinderfiguren, die er geschaffen hat, Sams und die unheimlich sympathisch sind und witzig und wo man als Kind ja auch so einfach total ... gerne liest und ja in die Tiefe geht, was so die Höhen und Tiefen des Lebens vielleicht auch ausgemacht hat.

00:06:11: Er selber spricht auch ganz offen über seine Kindheit, aber auch so jetzt die letzten Jahre, was ihn so bewegt, weil seine Ehefrau seit Jahren an Alzheimer erkrankt ist und natürlich da unglaublich viele Sorgen auch dran hängen, wenn sie die Familie nicht mehr erkennt, was dann auch nach und nach gekommen ist.

00:06:30: Und das finde ich total schön, weil man wirklich die Menschen kennenlernt, noch mal andere Dinge auch erfährt.

00:06:38: Und auch jeder hat ja so Herausforderungen und Struggles in seinem Leben.

00:06:42: Und das finde ich ist bei Mitmenschen total schön, über die verschiedenen Lebensphasen und was einen so bewegt und prägt, auch zu erfahren.

00:06:52: Ja, das finde ich auch so schön, weil wir uns ja bewusst auch Zeit nehmen wollen.

00:06:55: in dem Format, um wirklich auch mal tief und hintergründig mit den Gästen zu sprechen.

00:07:00: Und das vielleicht so als Cliffhanger.

00:07:03: Ich hatte schon ein, zwei Gespräche.

00:07:06: Das sitzt da mit einer Person zusammen, die man so in der Öffentlichkeit eher so als, na ja, liebe Person irgendwie so kennt ja immer gut drauf.

00:07:15: Und dann kommst du aber irgendwie so auf Themen, wo es ... Du merkst, okay, da kommen jetzt die Drennen in die Augen.

00:07:20: Und du musst auch einen selbst als derjenige der Interviewt irgendwo.

00:07:24: du denkst, das ist jetzt schon echt ziemlich emotional, aber natürlich auch ganz schön, dass man auch mal über solche Themen spricht, was auch mal die andere Seite quasi zeigt.

00:07:34: Genau, das finde ich bei dem Beruf ohnehin interessant.

00:07:38: In diesem Format kann man es halt so schön direkt zeigen, ja, ohne dass wir es in Worte verpacken, also schreiberisch.

00:07:47: Das interessiert mich immer, wenn du hinter die Fassade ein bisschen schauen kannst und in so einem Gespräch und je nachdem, wie dann auch die Sympathies und weil das spricht ja auch für den Interview oder die Interviewerin, ja, ob du den Boden auch bereiten kannst, dass eine Person sich öffnet.

00:08:06: Und das finde ich immer super interessant.

00:08:08: Und so wie du es auch sagst, Lea, wir alle strugglen ja mit was, ja.

00:08:12: Und das ist auch immer dröstlich zu hören, dass auch gerade so Menschen, die mal in der Öffentlichkeit anders wahrnimmt und man kann dann dahinter schauen, das ist toll.

00:08:24: Stimmt, ja.

00:08:26: Das hört sich fast schon alles so traurig an, aber vielleicht kommen wir noch mal zurück, was Jonas uns gefragt hat, wo wir alle aufgewachsen sind.

00:08:33: Lea, du hast das gerade erzählt.

00:08:34: Bei Annette, du hörst dich ja sehr

00:08:37: fränkisch.

00:08:38: Jetzt pass auf,

00:08:39: ja.

00:08:39: Also beim Fränkisch, ich unterkompensiere, ja.

00:08:42: Unterkompensiere.

00:08:44: Ich kompensiere es gar nicht.

00:08:46: Ja, ich komm aus Nambark.

00:08:48: Wobei ... Also ... Nürnberg, das sagen vielleicht die Alten.

00:08:53: Ich möchte mal mit einem Mythos aufhören, der Nürnberger sagt, eigentlich Nürnberg.

00:08:57: So müsste man sagen, ich komme aus Nürnberg.

00:08:59: Und zwar, aufgewachsen bin ich hier ganz in der Nähe vom Cube im schönen, kleinen, idyllischen Norikos.

00:09:07: Und das ist dieses Hochhaus da hinten, weil du mich etwas fragst.

00:09:11: Was sind

00:09:11: das für

00:09:14: ein Stadtteil?

00:09:18: Nein, aber ... Das war tatsächlich schön dort aufzuwachsen halt, weil da konnte man einfach, da gibt es einen Spielplatz und man kannte die Kinder im Haus und man konnte da einfach frei sich bewegen, weil in diesem Gelände ja keine Autos sind, weil man immer denkt im Norikus aufgewachsen ist und Gott es will.

00:09:37: Also ja, da komme ich her und ... Ja, das Fränkisch meiner Eltern hat sich halt einfach zu hundert Prozent auf mich übertragen, würde ich sagen.

00:09:46: Das

00:09:47: war verständlich, Patrick, dass du kurz überlegt hast, weil du bist aus Oberfranken gebürtig.

00:09:53: Ja, eben,

00:09:53: ne?

00:09:54: Das ist gut.

00:09:55: Wahrscheinlich halte ich da die Fahne jetzt für alle Oberfranken hoch, oder?

00:09:57: Ja.

00:09:57: Und Jonas, wo kommst du?

00:09:58: Ich

00:09:59: komm auch aus Nürnberg, also aus dem Süden.

00:10:01: Ähm, auf dem Südling Ford, genau.

00:10:05: Und, ja, ich bin aber viel in Deutschland umhergezogen.

00:10:08: Deswegen hab ich da ein bisschen das Fränkische verloren, aber hab's schon noch drin.

00:10:13: Jetzt hab ich's grad gehört.

00:10:14: Ja,

00:10:15: da war's.

00:10:16: Genau.

00:10:17: Ja, und ich bin Born and Race, sag ich immer, in Franconia.

00:10:20: Also, ich bin in meinen ... Ich verrat's jetzt nicht, wie alt das ist.

00:10:25: In den Zeitraum meines Lebens hab ich nur in Franken gelebt.

00:10:30: Und das ist jetzt seit knapp siebenunddreißig Jahren.

00:10:32: Genau.

00:10:33: Und wo?

00:10:34: Genau.

00:10:34: In der Ehe von Forheim.

00:10:36: Schönstädtchen.

00:10:37: Und der Schöne ist ja, Oberfranken hat ja die größte Brauerei, Dichte der Welt.

00:10:41: Das ist aber wirklich auch so.

00:10:42: Das heißt, wenn du bei uns von einem Ort in den nächsten gehst, also irgendwo gibt's überall eine Brauerei.

00:10:47: Und jedes Bier schmeckt ein bisschen anders und hat so seinen Eigengeschmack.

00:10:52: Und ja, was gibt's noch zu sagen zu mir?

00:10:54: Ich war ein Jahr mal so ein bisschen in der Welt unterwegs und hab dann festgestellt, in Franken daheim ist echt am schönsten.

00:10:59: Also muss ich echt sagen, als ich für mich pudelwohl hier bin, halt.

00:11:04: Ich finde,

00:11:05: es

00:11:06: ist ja auch, wenn man hier born and raised ist, dann empfindet man die Menschen überall sonst total freundlich.

00:11:13: Die waren

00:11:14: super freundlich, weil wir halt einfach schon froh sind

00:11:17: irgendwie,

00:11:17: wenn wir irgendwie kaschellen kriegen halt.

00:11:20: So, hallo, hätten Sie vielleicht noch einen Platz für drei.

00:11:22: Was

00:11:22: magst?

00:11:24: Ja,

00:11:24: nein, aber wir franken, wir meinen's halt auch, wir franken und franken, wir meinen's halt auch echt, finde ich, also wir sehen es nicht so oberflächlich, es ist meine These und deshalb überlegen wir uns, wen wir uns ans Bein binden, weil wir nehmen Freundschaft ernst und wenn der Umzug ansteht, sind wir dann auch da, ja, so.

00:11:46: Bestimmt, ich hab mal gehört, ein Franken, es dauert ein bisschen, bis man den als Freund gewonnen hat.

00:11:51: Aber wenn du einen Franken als Freund hast, dann hast du ihn ein ganzes Leben und kriegst dann eigentlich nicht mal los.

00:11:57: So ist es doch, gell?

00:11:58: Ja,

00:11:58: man kann's nicht ganz pauschal sagen, aber in der Regel find ich schon, ne?

00:12:03: Ja, ist mir auch lieber ehrlich als jetzt ein aufgesetzter Freundlichkeit.

00:12:08: Da weiß man, woran man ist.

00:12:10: Aber ein bisschen an uns arbeiten, könnten wir schon.

00:12:12: Mit Aufsprache?

00:12:14: Nein, am Ausbau!

00:12:16: Nein!

00:12:17: An der Ausprachtung sei gerade nicht, aber am freundlichen Umgang.

00:12:22: Da vergibt man sich auch nichts.

00:12:25: Ich finde sogar, dass die Oberfranken freundlicher sind.

00:12:29: Auf jeden Fall.

00:12:29: Oder?

00:12:30: Ich bin einmal ganz erschrocken in einer Bäckerei.

00:12:32: Ja, du musst es jetzt eh sagen.

00:12:34: Das war wahnsinnig.

00:12:35: Ich hab gleich irgendwie gedacht, ich hab gleich auf Google dings geschaut, ob ich mich noch in Franken befinde.

00:12:41: Wo warst du da?

00:12:42: Hamburg.

00:12:43: Bambar Ashö, Weltkulturerbestadt.

00:12:45: Ich hab's geliebt.

00:12:46: Ich hab da fünf Jahre studiert, und das war echt

00:12:48: eine

00:12:49: wunderbare Zeit dort.

00:12:51: Hat mir gut gefallen.

00:12:53: Gibt's sonst eigentlich so fränkische Lieblingsstädte bei euch?

00:12:58: Oder irgendwas ... Es könnte ja sein, dass irgendjemand zuhört oder zuschaut, der uns gar nicht verstanden hat in den letzten Minuten, aber sich denkt, Franken, da muss ich mal hin.

00:13:08: Was würdet ihr denn da so empfehlen?

00:13:10: Was ist so das Nonplus-Ultra?

00:13:12: Das kam ziemlich hoch, Deutschflüger.

00:13:13: Nee,

00:13:14: so hoch Deutsch kam es nicht.

00:13:16: Nein.

00:13:16: Ich freu mich schon alle noch ein.

00:13:19: Das ist das Problem.

00:13:20: Eine Play-Doh je für die Natur.

00:13:22: Ich finde die Fränkische Schweiz extrem schön.

00:13:24: Kann man schöne Wanderrouten machen, gut einkehren.

00:13:30: Brutzeit.

00:13:31: Also gehört ja auch dazu.

00:13:33: irgendwie, finde ich so, das

00:13:34: umfehlt,

00:13:35: wenn man dann den Tag verbringt und gut essen kann.

00:13:38: Ja, einen

00:13:38: schönen Karpfen.

00:13:40: Ja.

00:13:40: Jetzt sind wieder die Monate mit R.

00:13:44: Das Schäuferlar.

00:13:45: Ja.

00:13:47: Hauptsache nicht mit R. Schäuferlle.

00:13:50: Schäuferlle.

00:13:51: Ja.

00:13:51: Da gibt's einen

00:13:53: Unterschied, ne?

00:13:54: Ja, und ich hab eine sehr, sehr erboste Rückmeldung mal bekommen von einem Leser, als ich in Nürnberg gearbeitet hab, hier im Verlag.

00:14:01: Und hab halt dann geschrieben im Text, Schäufer-La.

00:14:04: Weil bei uns in Oberfranken heißt der Schäufer-La-Schäufer-La.

00:14:07: Bei euch heißt es ja Schäufer-Le.

00:14:09: Ja.

00:14:09: Der war ganz schön sauer.

00:14:10: Ich hab's aber dann versucht zu erklären, meinen oberfränkischen Migrationshintergrund.

00:14:14: Du

00:14:14: hast ja nicht böse

00:14:16: gemeint.

00:14:17: Ich wurde geschimpft, weil ich ein R-Mal eingebaut hab.

00:14:20: Seitdem hab ich mir das gemerkt.

00:14:22: Weil es kommt von der Schaufel und nicht Schäuferle.

00:14:26: Das sieht man aber auch oft.

00:14:27: Mein Gott, Hauptsache, es schmeckt gut, oder?

00:14:30: Find ich auch.

00:14:32: Ja, spannend.

00:14:33: Ich glaub, wir sollten generell mal ein Podcast mit uns vielen aufnehmen und uns gegenseitig

00:14:38: holen.

00:14:39: Aber wir haben eigentlich viel, viel spannenderer Gäste vielleicht auch.

00:14:42: Also, wir hatten einige jetzt schon auch aufgezeichnet.

00:14:45: Und du hast das schon erwähnt, Lea, du hattest jetzt ... Ewald Arendt hat mal jetzt im Vorgespräch geklärt, gell?

00:14:52: Also, Bestsellerautor zum Beispiel.

00:14:55: Annette, du hattest ja auch schon jemanden auf dem Mikrofon?

00:14:58: Ja, die strong woman, Sandra Bradley.

00:15:02: Und da kann man wirklich mal sagen, dieses abgegriffene, eine starke Frau, die hat mich auch schon mal nach hochgehoben.

00:15:09: Und ich mein, klar, ich wiege ja fast nix, das ist gar kein Thema.

00:15:12: Aber nee, aber das war wirklich auch ein sehr schönes Gespräch, wo es dann auch um Struggles unter anderem ging.

00:15:20: Und ja, sehr interessant.

00:15:22: Sehr cool.

00:15:23: Und Jonas?

00:15:24: Was steht bei dir so an?

00:15:25: Geplant ist auf jeden Fall ein Gespräch mit der Reporter-Legende Günter Koch, Clubreporter.

00:15:33: Genau, ich werde wahrscheinlich so ein bisschen die Sportthemen übernehmen in der Runde.

00:15:37: Und Günter Koch ist bekannt, dass er viel zu erzählen hat, gerne erzählt auch.

00:15:42: Das wird dann auch wahrscheinlich selbst beim Format Podcast bisschen die Challenge, ihn dann einzufangen in den Zeitrahmen, den wir uns so gegeben haben, damit er ihm auch mal eine Frage stellen kann und er nicht die Stunde füllt.

00:15:53: Weil er zu erzählen hat er viel auf jeden Fall und auch spannende Sachen.

00:15:56: Und er hat natürlich extrem viel erlebt.

00:16:00: Und dann hätte ich noch im Angebot Heiner Müller.

00:16:02: Das ist ein Nürnberger Meisterspieler von nineteenhundert, einundsechzig.

00:16:07: Also da sieht man auch die glorreichen Zeiten des ersten FC Nürnberg liegen, etwas zurück.

00:16:12: Aber er ist Zeitzeuge und hat natürlich den Verein auch danach noch verfolgt.

00:16:15: Und auch der hat extrem viel Spannendes zu erzählen, weiß ich aus früheren Gesprächen mit ihm.

00:16:21: Ja, sehr cool.

00:16:22: Also es hört sich nach einem sehr bunten Mix an.

00:16:24: Das ist ja auch unser Ziel so ein bisschen.

00:16:26: Also auch Sport, Gesellschaft, Promi, das dürfen aber auch mal Menschen sein.

00:16:30: Der Name man vielleicht erst mal nicht kennt, aber dann vielleicht was sehr Spannendes dahinter verbirgt.

00:16:34: Das ist ja auch so ein bisschen unser Job, als Journalisten, Journalistinnen, dass man so ein bisschen als, ich sag mal, Trüffelschweine unterwegs sind und gucken, wo steckt denn eine schöne Geschichte?

00:16:43: Das ist ja auch eine schöne

00:16:43: Geschichte.

00:16:44: Trüffelschweine und neugierig bleiben.

00:16:46: Ich find, ist auch egal, wie man interviewt, es ist dann immer spannend, wenn man manchmal dann so ein Abzweig irgendwie nimmt.

00:16:52: Dann kommt man irgendwo ganz anders raus.

00:16:54: Ist auch immer spannend oder ... Ja, jetzt nicht zwingend bei Mitmenschen, aber wenn man auch so draußen unterwegs ist und Leute trifft und interviewt, finde ich, weiß man auch, oder man kann sich nie ganz sicher sein, wo es hingeht.

00:17:06: Das finde ich auch das Schöne an unserem Shop.

00:17:08: Wir dürfen in unglaublich viele unterschiedliche Leben eintauchen, in unterschiedliche viele kleine Welten einfach in die Gesellschaft eintauchen.

00:17:16: Und ich sage mir, wer neugierig ist, der darf dann viel fragen und kann dann viel erfahren.

00:17:19: Und das ist eigentlich das Tolle.

00:17:21: Und im Prinzip ist es ja genau das, was wir jetzt auch beim Mitmenschen machen wollen.

00:17:24: Also nicht nur für uns, sondern für euch da aus und die zuhören und zuschauen, also man kann uns hören und auch sehen.

00:17:31: Deswegen immer schön darauf achten, ob alles sitzt, gell?

00:17:35: Mitmenschen startet jetzt.

00:17:36: Ich freu mich wahnsinnig drauf auf die nächsten Folgen, die ausgestrahlt werden.

00:17:40: Alle zwei Wochen gibt's uns zu hören.

00:17:43: Und damit man uns nicht verpasst, ist es, glaube ich, am schlausten, dass man ...

00:17:48: Abonniert.

00:17:48: Abonniert, klar.

00:17:49: Natürlich.

00:17:50: Abonniert, wo es immer auch geht, natürlich weiterempfehlen und immer hören und immer anschauen.

00:17:55: Wir versprechen, dass wir uns das Beste geben.

00:17:58: Das Schönste heraus, so locken aus den Gästen.

00:18:01: Und einfach eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, gell?

00:18:04: Das klingt doch super, oder?

00:18:05: Mach mal so, oder?

00:18:07: Wir drehen uns auch mal wieder und babbeln einfach mal so, oder?

00:18:09: Auf jeden Fall.

00:18:10: Mach mal so.

00:18:11: Viel Spaß beim Zuhören und beim Zuschauen.

00:18:14: Bis bald.

00:18:16: Mehr von uns gibt's auf nordbayern.de und nn.de.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.